Mehr davon: Schwierige Orte

Stadtleben | aus FALTER 18/11 vom 04.05.2011

Die "Location“ ist in Wiens Gastronomie sicher nicht alles. Aber fast alles. Es gibt Plätze, wo es einfach nicht funktioniert, auch wenn zentral gelegen, gut eingerichtet, fein bekocht. Da ist irgendwie ein Fluch drauf, der sich von Betreiber zu Betreiber fortsetzt, bis irgendwann einmal jemand kommt, der so einen Bann bricht. Klingt mystisch, ist es auch. Das Problem dabei: Betreiber von Lokalen an "nicht schlechten“ Orten wissen das, die derzeit in Wien verlangten Ablösesummen sind grotesk und für Junggastronomen im Leben nicht zu derstemmen. Ein paar Beispiele für "verhexte“ Plätze:

6., Linke Wienzeile 36 Eine ehemalige CA-Filiale, in der 2004 das "Jin’s Teahouse“ aufmachte und auch nicht schlechter kochte als viele andere. Dennoch wechselte es jedes Jahr den Namen und ein paar Mal auch den Besitzer. Wird seit langem umgebaut.

Rechte Wienzeile Generell ein schwieriges Pflaster, die Grundstückspreise liegen hier etwa bei einem Viertel von jenen der Linken Wienzeile. Nicht


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