Tanz Kritik

Höchste Detailkunst: Edelballett aus den USA

Lexikon | aus FALTER 19/11 vom 11.05.2011

Man weiß nicht, was in der "Hommage an Jerome Robbins“ mehr verblüfft: die raffinierte Auswahl der drei Jahrzehnte überspringenden, sehr lebendig einstudierten Edelstücke durch Detailverbindungen? Nämlich: die Pas de Deux oder die aus der Musik übersetzten Tanzschritte zwischen dem Gruppen-Post-Modern-Dance in "Glass Pieces“ und dem Solisten-reduzierten "In The Night“? Der vom Orchester auf die Bühne kommende Chopin-Pianist Henri Barda, im Übergang zu "The Concert“? Oder ist es dieses letzte Stück aus dem Jahr 1956 (!) für sich allein? Denn das ist dann so skurril-elegant und heutig-wahnwitzig toll, dass man sogar die plumpe Sternennacht-Bühne und das laue "Nacht-Duett“ davor zur Ironie aufwerten mag. ELFI OBERHUBER

Staatsoper, Sa 19.30


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