Neu im Kino

Der schöne Götterfunke: "Kinshasa Symphony“

Lexikon | aus FALTER 19/11 vom 11.05.2011

Selbst wenn der Klang da und dort noch zu wünschen übrig lässt, so ist die "Kinshasa Symphony“ doch längst eine nationale Institution. In ihrer 2010 beim Festival des deutschen Films mit dem Publikumspreis ausgezeichneten Dokumentation erzählen Claus Wischmann (Buch & Regie) und Martin Baer (Kamera & Regie) die Geschichte dieses außergewöhnlichen Orchesters, das ausschließlich aus Amateuren besteht. Aus Musikern, die sich ihre Instrumente, wenn’s sein muss, selbst bauen. Musikern, die den Widrigkeiten des kongolesischen Alltags trotzen. Musikern, die mitten auf der Straße vor tausenden von Leuten aufspielen, als ginge es um ihr Leben: Mozart, Verdi, die Carmina Burana. "Wenn ich Beethovens Fünfte singe“, sagt Mireille, ein Mitglied des Chors, "bin ich ganz weit weg.“ Musik als Überlebenshilfe. MO

Ab Fr im Top und Schikaneder (OmU)


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