Neu im Kino

Edgar Honetschlägers filmisches Gedicht "AUN“

Lexikon | aus FALTER 19/11 vom 11.05.2011

Ein rätselhafter Film, dessen Bilder und Gestaltung sich dem Zugriff durch die Logik verweigern. "AUN“, der Name eines Protagonisten, bezeichnet den Anfang und das Ende aller Dinge. Dazwischen: die Welt als hochartifizielles Konstrukt, als surreales Theater. Die Wirklichkeit, sagt der Filmemacher und bildende Künstler, der viele Jahre in Japan gelebt hat, interessiere ihn nicht. Spuren von Erzählungen, verweht wie Fußstapfen im Schnee. Ein bildmächtiger Film, Edgar Honetschlägers erster seit "Il mare e la torta“ vor acht Jahren. Ein Spielfilm und ein Filmessay über die Natur des Menschen, inspiriert von Claude Lévi-Strauss, Fosco Maraini, Claire Lispector, Yoko Tawada u.a. Exklusiv, auf Wiens größter Leinwand! MO

Derzeit im Gartenbau (OmU)


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