Neue Platten  

Kurz besprochen

Lexikon | aus FALTER 19/11 vom 11.05.2011

Klassik 

Jan L. Dussek: Klavierkonzerte Über drei Oktaven saust die Guillotine hinab, doch kaum ist der Kopf ab, erklingt auch schon die Apotheose: Mit dem überdeutlich bildhaften Tableau "La Mort de Marie-Antoinette“ hat Jan Dussek (1760-1812) den letzten Leidensweg der französischen Königin aus Österreich 1793 musikalisch nachgezeichnet und verklärt. Neben zwei brillant-virtuosen Klavierkonzerten des Böhmen, der es bis in die erlauchtesten Kreise von Paris, London, Hamburg und St. Petersburg brachte, präsentiert der umtriebige Andreas Staier auch dieses einzigartige Franko-Austriakum auf dem Hammerflügel. Herrlich kurios! (Capriccio) CF

Camille Pleyel: Klavierwerke Als kurioses Franko-Austriakum ist auch dieses Album interessant: Bekannt wurde Camille Pleyel (1788-1855) vor allem, weil er die von seinem niederösterreichischen Vater Ignaz 1807 in Paris begründete Klaviermanufaktur zu Weltruhm führte, indem er Chopin als Stammkunden gewann. Komponiert hat der Schüler von


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige