"Die radikale Islamkritik ist unehrlich“

Medien | aus FALTER 19/11 vom 11.05.2011

FAZ-Feuilletonchef Patrick Bahners über Kritik an der Islamkritik, Sarrazins Anstandslosigkeit und Europas Abendlandfantasien

Gespräch: Stefan Apfl

Patrick Bahners’ Buch "Die Panikmacher“, in dem er Protagonisten der deutschen Islamkritik frontal angreift, hat erwartungsgemäß für Furore gesorgt (siehe Randspalte). Als "Meisterwerk der Aufklärung“ bezeichnet es die Süddeutsche Zeitung. Thilo Sarrazin wiederum nennt Bahners "Erdogans Ghostwriter“. Bahners wird am 23. Mai im Bruno-Kreisky Forum auftreten und dort mit der Philosophin und Falter-Autorin Isolde Charim diskutieren.

Falter: Herr Bahners, wie halten Sie es mit der Religion?

Patrick Bahners: Ich bin katholisch und gehe gelegentlich in die Kirche.

Besteht ein Zusammenhang zwischen Ihrer religiösen Einstellung und Ihrer Intervention in der Islamdebatte?

Bahners: Man kann sicher einen Zusammenhang herstellen. Ich setze mich für ein liberales Verständnis der Religionsfreiheit ein und rechne mit einer belebenden öffentlichen


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