Technik  

Kleine iPads, große Smartphones: das SonyEricsson Arc

Dinge, die uns brauchen

Medien | aus FALTER 19/11 vom 11.05.2011

Prüfbericht: Thomas Vasek

Jedes Handy will heutzutage ein iPad sein. Die Smartphones werden deshalb immer riesiger. Eine fragwürdige Entwicklung,wie ich finde - aber was soll man machen? Offenbar wollen das die Leute. Schon das iPhone ist ja nicht gerade ein Winzling, und manche anderen Modelle möchte man eigentlich lieber gleich im Anhänger transportieren. Zum Beispiel das monströse SonyEricsson Arc. Mit mehr als zehn Zentimetern Bildschirmdiagonale geht das Smartphone schon fast als kleines Tablet durch. (Zugegeben, dafür ist es mit 117 Gramm relativ leicht.) Konzipiert ist das Arc, das seinen Namen dem gewölbten Rücken verdankt, als eine Art Mulitmediazentrale: Eine gute Acht-Megapixel-Kamera, die GPS-Koordinaten speichert ("Geotagging“), HD-Video, ordentlicher MP3-Player, GPS mit Google-Maps-Navigation. Gedacht hat man auch an jede Menge Office-Programme und eine relativ brauchbare virtuelle Tastatur mit großen Tasten. Wie bei vielen neueren Android-Smartphones lassen sich die Startbildschirme individuell konfigurieren. Für Bildkontrast und Schärfe hat man sogar auf Sony-Fernsehtechnologie zurückgegriffen.

Das ist alles höchst beeindruckend. Fragt sich nur, warum die Geräte derart groß sein müssen. Eine Alternative wäre natürlich, das iPad weiter zu verkleinern. Aber das ist irgendwie auch keine Lösung.

Thomas Vasek ist Journalist und Buchautor in München


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