Konkurrenz am Kunstmessensektor: Wer Blumen sät, wird Sammler ernten

Feuilleton | Nicole Scheyerer | aus FALTER 19/11 vom 11.05.2011

 Schon der Titel ist anders: "Fruits, Flowers and Clouds“ nennt sich mit einem dandyhaften Schlenker auf ein Zitat von Édouard Manet die neue Alternativmesse, die die Macher der Kunstzeitschrift Spike heuer zum ersten Mal veranstalten. Keine Kojen, keine VIPs und kein Katalog werden auf der von Rita Vitorelli und Maximilian Geymüller organisierten Verkaufsschau im Museum für angewandte Kunst (Mak) zu finden sein, die sich stattdessen wie eine Gruppenausstellung geriert.

"Der Geist von Spike soll sich auf die Messe übertragen: Wir lassen die Kunst lieber für sich selbst sprechen“, betont Geymüller, für den Atmosphäre und Unterhaltungsfaktor stimmen müssen. Denn auch Spike würde "Kunst in einer einfachen Sprache vermitteln, ohne sie zu banalisieren“. Anstelle der auf Kunstmessen ritualhaft veranstalteten Diskussionsrunden wird nachts in der Messe-Bar künstlerisch und musikalisch performt.

Die "Fruits, Flowers and Clouds“-Erfinder zäumen das Pferd von hinten auf: Zunächst


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