Junge Triebe im Himmelreich

Stadtleben | aus FALTER 19/11 vom 11.05.2011

Leider zum letzten Mal: Österreichs vielleicht bester Spargel - natürlich bio

Gericht, Bericht & Fotos: Irena Rosc

Vom Horner Schloss, vorbei am Gasthaus Blie sind es nur wenige Gehminuten zum Himmelreich. Von alters her wird die Gegend hier so genannt. Eigentlich handelte es sich bloß um eine große "feuchte Wiesn“. Der Grundwasserspiegel ist in den letzten Jahrzehnten gesunken, und aus der sauren Wiese wurde ein wertvolles Feld mit lockerer, humusreicher Erde. Die Qualität des Bodens, der in der Vergangenheit wegen des vielen Wassers nicht ausgebeutet werden konnte, und die speziellen Umweltbedingungen dieses Ortes bergen wahrscheinlich das Geheimnis des intensiven und ganz besonderen Geschmacks des "Waldviertler Bio-Spargels“, der hier angebaut wird.

Leopold Sommer, der Gutsverwalter, ließ auf Anregung von Markus Hoyos im Himmelreich Spargelbeete anlegen. Im Dienst der Horner Familie Hoyos stand auch schon der Vater Rudolf Steiners, des Begründers der biologisch-dynamischen Landwirtschaft.


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