"Müssen an unserer Abschaffung arbeiten“

Steiermark | aus FALTER 19/11 vom 11.05.2011

UNESCO-City of Design und derzeit der Designmonat: Im Hintergrund werkt Eberhard Schrempfs CIS

Interview: Herwig G. Höller, Maria Motter

Seit 2007 leitet Eberhard Schrempf die Creative Industries Styria (CIS), die sich zu einer zentralen Institution der lokalen Kreativszene gemausert hat und Graz kürzlich zur UNESCO-City of Design avancieren ließ. Im laufenden Designmonat stellt die CIS mehr als 50 Programmpunkte unter ihren sehr dominanten Marketingschirm. Wofür es auch Kritik gibt.

Falter: Wie zufrieden sind Sie mit der Kampagne zur City of Design?

Eberhard Schrempf: Es war ein Wunsch der Stadt und des Landes, den Titel entsprechend hinauszutragen und einen Versuch zu unternehmen, zu erklären, was das denn jetzt überhaupt heißt, was das für die Menschen bedeutet.

Vom Land gab es dafür 150.000 Euro. Wieviel ist schon verbraucht worden?

Schrempf: Nicht alles, aber ein Großteil.

Von vielen wird Ihre im Straßenbild omnipräsente Kampagne als etwas fast Bedrohliches wahrgenommen.

Schrempf:

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