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Falter & Meinung | aus FALTER 20/11 vom 18.05.2011

Hundert Tage ist es her, dass der ägyptische Despot Hosni Mubarak gestürzt wurde. Der Diktator sitzt im Gefängnis, so wie seine Frau. Wie aber geht es den Revolutionären? Stefan Apfl hat sich eine Woche lang in Kairo umgesehen. Er sprach mit feministischen Journalistinnen, Muslimbrüdern und Soldaten, die sich bereitwillig zu Folterverhören äußerten. Die Fotos zu Apfls großer Reportage stammen von Bernhard Riedmann, einem Fotojournalisten, der beim Falter begann und nun beim Spiegel arbeitet.

Während der eine der großen Weltpolitik nachspürt, vertieft sich ein anderer Falter-Reporter im Wiener Mikrokosmos. Joseph Gepp besuchte vergangene Woche einen Simmeringer, der angesichts der vielen Türken in seinem Grätzel zum Extremisten wurde. Gepp verfolgte die Geschichte weiter und befragte die zuständige Simmeringer Bezirksvorsteherin über die Zustände im Arbeiterbezirk.

Auf dem Cover sehen Sie dennoch Bob Dylan - und das zu Recht. Feuilleton-Chef Klaus Nüchtern orchestrierte einen achtseitigen Schwerpunkt zum 70. Geburtstag des heiligen Barden. Nüchtern verabschiedet sich mit diesem epochalen Werk in einen sechsmonatigen Bildungsurlaub.

Beachten Sie bitte auch den Coverhinweis auf die Biobeilage mit Beiträgen von Thomas Maurer bis Jean Ziegler! red


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