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Medien | aus FALTER 20/11 vom 18.05.2011

Kritik an Twitpic Nach Facebook, Apple und Konsorten ist nun auch der 160-Zeichen-Dienst Twitter ins Visier von Informationsschützern geraten: Wer Fotos in das Beiprogramm Twitpic hochlädt, verliert alle Rechte: Sie dürfen verändert, vervielfältigt und von jedermann übernommen werden - auch für kommerzielle Zwecke, wobei der User kein Entgelt erhält. So legen es laut der Berliner Taz die komplizierten Twitter-Nutzungsbedingungen fest. Derzeit entlädt sich gerade eine Welle an Web-Zorn über Twitter.

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Prozent der Wiener Bezirkszeitung darf die RMA-Holding übernehmen, eine Tochter von Styria und Moser Holding. Die Wettbewerbsbehörde stimmte dem Kauf jener 25 Prozent zu, die bisher der Post gehörten.

Hypo-Buch zulässig "Tatort Hypo Alpe Adria“ heißt das Buch von Richard Schneider über die Hintergründe des Skandals. Ex-Vorstand Günter Striedinger und ehemalige Hypo-Berater hatten gegen die Veröffentlichung geklagt, weil sie - insbesondere im Vorwort des Krimiautors Veit Heinichen - wie ein "hochkriminelles Netzwerk“ dargestellt seien. Nach dem Landesgericht St. Pölten gab ihnen nun auch das Oberlandesgericht Wien Unrecht. Das Hypo-Buch darf verkauft werden.

Medienfreiheit in Ungarn In vielerlei Hinsicht dreht Ungarns rechtspopulistische Fidesz-Regierung unter Premier Viktor Orbán an der medienpolitischen Daumenschraube. Neben dem neuen Mediengesetz berichtet etwa die Zeitung Népszabadság über Dienstanweisungen für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Ihnen zufolge müssen Chefredakteure tausend Leute auswählen, die aufgrund von "Umstrukturierungen“ in zwei Tranchen entlassen werden sollen.


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