Mogulpackung

Journalismus & Internet: eine unfaire Rechnung

Der Medienmarkt

Medien | aus FALTER 20/11 vom 18.05.2011

Wie könnte sich Online-Journalismus rechnen? Wie die Inserate aussehen, die ihn finanzieren? Vor allem in den USA, wo der Zeitungsmarkt einen nie dagewesenen Schwund erlebt, werden diese Fragen immer dringlicher.

Eine Studie der New Yorker Columbia University kommt jetzt auf 139 Seiten zum Schluss: Internet-Journalismus in der derzeitigen Form wird auch in Zukunft nicht kostendeckend sein. Zu sehr übergeht der User die klassische Annonce. Einziger Ausweg sei eine starke Verschränkung mit Social-Media-Aktionen. Soll heißen: Werbung mit streng definierten Zielgruppen - eine Lösung, die sich freilich besser für Special-Interest-Medien als konventionelle eignet.


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