Das Dylan-ABC für Menschen, die noch nicht alles über His Bobness wissen: felsenfeste Fakten, gute Gerüchte und haarsträubende Hermeneutik

Gute Antworten auf blöde Fragen und schlechtes Wetter für alle

Feuilleton | Kompilation: Klaus Nüchtern | aus FALTER 20/11 vom 18.05.2011

Wie keine andere Figur der Popmusik zieht Bob Dylan die Exegeten, Epopten und enzyklopädischen Erbsenzähler an. Hunderte von Songs haben zehntausende Seiten von Deutungs- und Faktenhuberei hervorgebracht. Anbei eine kleine Auswahl.

Autobiografie Die 2004 erschienene "Chronicles. Volume One“ ist durchaus nicht jene "außergewöhnlich persönliche Autobiografie“, die der Rezensent des Daily Telegraph gelesen haben will, denn gerade in persönlichen Belangen schweigt sich BD oft aus. Strikt anti-chronologisch (➔ Time) kreisen sie vor allem um Dylans Anfangszeit in NYC und die Aufnahmearbeiten zu dem von Daniel Lanois produzierten "Oh Mercy“ (1989)

Bibel "Do you ever read the bible?“ wird BD während der legendären Londoner Pressekonferenz von 1965 gefragt. "Have I ever? I’ve glanced through it“, lautet die Antwort. Ist wohl gelogen und ändert sich spätestens mit der ➔ Konversion zum Christentum. Bibelreferenzen gibt’s im Werk von BD jedenfalls wie Sand am Roten Meer

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