Nicht ohne meinen Regisseur

Feuilleton | Porträt: Wolfgang Kralicek | aus FALTER 20/11 vom 18.05.2011

Andreas Kriegenburg inszeniert ein Stück von Dea Loher nach dem anderen. Die Geschichte einer Theaterfreundschaft

Andreas Kriegenburg ist sich nicht sicher, ob "Diebe“ jetzt das 14. oder 15. Stück von Dea Loher ist, das er inszeniert hat. Egal, der Regisseur und die Autorin sind jedenfalls ein Team, das im deutschen Theater seinesgleichen sucht.

"Wir wussten schon beim ersten Stück, dass da eine sehr, sehr besondere Beziehung entsteht“, erinnert sich Kriegenburg an die erste Zusammenarbeit, die Uraufführung "Fremdes Haus“ in Hannover. Damals, 1995, war Loher gerade in den USA, Kriegenburg konnte sich nur telefonisch mit ihr austauschen. Und obwohl beide keine großen Telefonierer sind, dauerte schon das erste Ferngespräch eine Dreiviertelstunde. Dass sie sich auf Anhieb so gut verstanden, hat sie selbst überrascht. "Eigentlich sind wir beide eher zurückhaltende, fast kontaktscheue Menschen.“

Die, wie Kriegenburg, 47-jährige Loher ist - auch international - eine der erfolgreichsten


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