Ein Wiener aus New York

Feuilleton | Bericht: Nicole Scheyerer | aus FALTER 20/11 vom 18.05.2011

Noevers Nachfolger: Der Kulturmanager Christoph Thun-Hohenstein wurde zum neuen Leiter des Mak bestellt

Budgetprobleme, schlechte Besucherzahlen, Grabenkämpfe beim Personal und ein angeknackster Ruf: So wie sich das Museum für angewandte Kunst (Mak) derzeit präsentiert, stellt es nicht gerade eine florierende Institution dar. Dennoch haben sich seit Direktor Peter Noevers unrühmlichem Abgang im März 56 Personen um die Leitung des Hauses bemüht. Ministerin Claudia Schmied suchte trotzdem weiter und fand ihren Traumkandidaten außerhalb des Bewerbungsstapels. Mit Christoph Thun-Hohenstein, derzeit noch Leiter der Wiener Kreativagentur Departure, hat Schmied einen Diplomaten mit viel Erfahrung im Kulturbetrieb und ohne Parteibuch engagiert, der mit Fingerspitzengefühl das zerrüttete Haus wieder auf Kurs bringen soll.

Als Fördergeber besuchte Thun-Hohenstein letzte Woche im Mak noch die alternative Kunstmesse "Fruits, Flowers and Clouds“. Zu diesem Zeitpunkt dürfte der 1960 geborene


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