7 Sachen die Sie über Forever 21 eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 20/11 vom 18.05.2011

Fangen wir mit Johannes 3,16 an!

Natürlich: "Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.“

Warum druckt die Modekette Forever 21 den Bibelspruch auf ihre Tragtaschen?

Es hieß, das sei Ausdruck des christlichen Glaubens von Herrn Dong-Won Chang.

Das klingt chinesisch!

Dong-Won Chang ist Kalifornier mit südkoreanischen Wurzeln. Gemeinsam mit seiner Frau Jin Sook gründete er Mitte der 80er-Jahre die Modemarke Forever 21, die kürzlich auf der Mariahilfer Straße ein mehrstöckiges Geschäft eröffnete. Demnächst wird eine Filiale auf der Kärntner Straße folgen.

Sind die groß in Europa?

Nein, zuerst England, jetzt Wien.

Ist das so etwas wie H&M?

Vom Preis her ähnlich. Der Style ist noch jünger. Als erwachsene Frau fühlt man sich da etwas zu bauchfrei. Die Kalifornier sind aber ähnlich fix im Ideentransfer wie die Schweden, sind stolz darauf, dass die Zulieferer in Los Angeles Entwürfe bereits nach einer Woche umgesetzt haben. Was aber nicht heißt, dass nicht auch in Asien produziert würde.

Die Einrichtung wirkt gar nicht so billig!

Der Steinboden und die Kristallluster sollen wohl einen eleganten Touch hineinbringen. Es soll nicht nach Fetzentandler aussehen. Das Bauprojekt wurde übrigens vom Wiener Büro BWM Architekten umgesetzt.

Die Sicherheitsmänner mit den Anzügen wirken etwas bedrohlich!

Oh my God! Sie meinen das Youtube-Video, das zwei Forever-21-Wächter zeigt, die einen Kunden zu Boden drücken. Der Mann reagierte nicht auf ihren Zuruf, weil er taub war.


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