Mobil eben

Wie wir uns bewegen

Stadtleben | aus FALTER 20/11 vom 18.05.2011

Radeln zur Arbeit

Wien fährt am liebsten mit dem eigenen Pkw zum Arbeitsplatz. Dass viele Wege auch mit dem Fahrrad oder im Mix aus Rad und Öffis zu schaffen sind, daran glaubt die Initiative "Wien radelt zur Arbeit“. Als Anreiz, sich mit Kollegen für die Aktion anzumelden und öfter in die Pedale zu treten, winken Preise. Der Trend würde stimmen: 2001 fuhren in Wien 12.000 Menschen regelmäßig mit dem Fahrrad zur Arbeit, heute sind es 34.000.

Gefahrenpotenzial

Junge Lenker zwischen 15 und 24 Jahren sind die größte Risikogruppe im Straßenverkehr, in der sich laut ÖAMTC 31 Prozent aller Verunglückten finden. Die den Gefahren am stärksten ausgelieferte Gruppe sind die Kinder. Heuer sind bereits zehn Kinder bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, so viele wie 2010 insgesamt. Sechs starben in Pkws, drei als Fußgänger, eines als Radfahrer.

Schlüssel steckt

Drei Viertel der Pkw-Lenker sperren ihr Auto nicht ab, wenn sie nach dem Tanken zum Bezahlen in den Shop gehen. Zwei Drittel davon lassen sogar den Schlüssel im Zündschloss stecken. Das wurde bei einer Untersuchung von 30 Tankstellen in Österreich beobachtet. Die Versicherung kann bei Diebstählen in solchen Fällen jede Zahlung verweigern.


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