Wenn der Kubus ins Rollen kommt

Steiermark | Hausbesuch: Maria Motter | aus FALTER 20/11 vom 18.05.2011

Minimales Wohnen, nochmals minimiert für Touristen: Der Hypercubus lockt im Designmonat

Schräg streckt sich der Wohnkubus am Mariahilferplatz himmelwärts, über eine Treppe steigt man ins Innere und steht im Wohnzimmer. Den Kopf muss man nicht einziehen und mit den Füßen nicht balancieren, innen ist es eben und für 18 Quadratmeter Gesamtnutzfläche erstaunlich geräumig. Matthias Gumhalter bedient die Kaffeemaschine, die er im Stauraum aufgebaut hat, der auch als Kasten dienen könnte. Zeit, sich im "Hypercubus“ in Ruhe umzusehen. Aus den großen Glasfronten blickt man Richtung Mur, bekommt Lust, in die Schlafebene knapp unter dem Dach zu klettern. Seit ein Tieflader das Objekt Anfang letzter Woche für den Designmonat Graz mitten in der Stadt abgesetzt hat, häufen sich die Besuche von Passanten.

Mit dem Hypercubus hat die Architektengruppe WG3 mit Sitz in Graz eine mobile Wohneinheit für zwei geschaffen - und das in zweieinhalb Monaten. "Am Ende des Studiums haben wir uns gesagt,


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige