Festwochen Tipps

Chéreau und Fosse im Doppelpack

Lexikon | aus FALTER 21/11 vom 25.05.2011

Der Norweger Jon Fosse ist der große Lakoniker unter den Dramatikern. Die Spannung in seinen Stücken entsteht nicht zuletzt durch das, was eben nicht gesagt wird. Die Festwochen haben heuer gleich zwei Fosse-Stücke im Programm, beide von Patrice Chéreau inszeniert, im Programm - eines auf Französisch, eines auf Englisch. In Paris hat Chéreau die melancholisch-existenzialistische Romanze "Rêve d’automne“ ("Traum im Herbst“) von einem Friedhof in den Louvre verlegt; auf der prominenten Besetzungsliste stehen Valeria Bruni-Tedeschi, Bulle Ogier und Pascal Greggory. Vom Londoner Young Vic stammt das geisterhafte, kurze Zweipersonenstück "I Am the Wind“, die englische Textfassung stammt von Simon Stephens. Beide Aufführungen können an einem Abend gesehen werden. WK

Museumsquartier, Halle E bzw. Halle G, Do (26.5.), Fr, Sa, So 19.00 bzw. 21.30


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