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Günter Grass + B.E. Ellis ergibt schottische Härte

Lexikon | aus FALTER 21/11 vom 25.05.2011

Der Schotte Iain Banks (Jg. 1954) surft seit fast 30 Jahren sehr erfolgreich zwischen Sozialromanen und Science-Fiction. Seinen Ruhm, der vor allem für den englischsprachigen Raum gilt, begründete er bereits mit seinem Debüt "The Wasp Factory“ (1984). Aufgrund der Gewaltschilderungen sorgte das Buch damals für einen Skandal. Wohl auch, weil es Banks gelingt, dass man als Leser mit dem Killer sympathisiert. Lange Zeit war der Roman nur in einer gekürzten deutschen Fassung erhältlich. Der Wiener Milena Verlag schafft nun im Rahmen seiner "exquisit corpse“-Reihe Abhilfe und bringt mit "Die Wespenfabrik“ die erste vollständige Übersetzung heraus. "‚Die Blechtrommel‘ meets ‚American Psycho‘“, lautet der Werbespruch des Verlags. Herausgeber Thomas Ballhausen und Karin Kaltenbrunner stellen "Die Wespenfabrik“ vor. SF

Literaturhaus, Fr 20.00


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