"Ich duze nicht immer zurück“

Feuilleton | aus FALTER 21/11 vom 25.05.2011

Max Goldt liest im Rabenhof. Ein Gespräch über sein neues Bilderbuch, Lieblingsplätze in Wien und Peter Alexander

Interview: Sebastian Fasthuber

Gattin aus Holzabfällen. Mit Text versehene Bilder“ heißt die jüngste Veröffentlichung von Max Goldt. Kuriose Fotos treffen darin auf eigenwillige Kürzestgeschichten. Der beliebte deutsche Autor hat sich mit diesem Buch einen lang gehegten Wunsch erfüllt und beweist, dass Bildtexte keine dröge Sache sein müssen. Das will er auch im Rahmen seiner aktuellen Lesetour zeigen, die ihn dieser Tage nach Österreich führt.

Falter: Herr Goldt, als ich in unserem Textarchiv nach den jüngsten Erwähnungen Ihres Namens im Falter suchte, konnte der Computer zunächst nichts finden und schlug mir vor: "Wollen Sie nach ‚Marx Gold‘ suchen?“

Max Goldt: Als ich mich 1978 entschloss, einen Künstlernamen anzunehmen, hatte ich eine Liste von 20 Namen. Neben Max Goldt stand da tatsächlich auch Marx Gold drauf. Der einzige andere Name, an den ich mich

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