7 Sachen die Sie über das SCHWITZEN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 21/11 vom 25.05.2011

Seit 178 Jahren alte Bekannte!

Nach dem böhmischen Philosophen und Anatom Jan Purkyne würde heutzutage wohl kein Hahn mehr krähen, hätte er nicht im Jahr 1833 die Schweißdrüsen und ihre Funktion entdeckt. Man dankt!

Solche Schwitzer!

"Perspiratio insensibilis“, das unmerkliche Schwitzen führt dazu, dass der menschliche Körper rund einen halben Liter Flüssigkeit pro Tag verliert. Dafür sorgen die mehr als fünf Millionen Schweißdrüsen, die besonders an Fußsohlen, Handflächen und in Achselhöhlen angesiedelt sind: Etwa 600 Stück pro Quadratzentimeter überziehen diese Körperstellen.

Es stinkt zum Himmel!

An und für sich ist menschlicher Schweiß geruchlos. Der Gestank, der einem zurzeit in den Öffentlichen in die Nase sticht, entsteht erst als Folge des bakteriellen Abbaus des Schweißes durch die am Körper befindlichen Keime.

Kann dich gut riechen!

Strenger Eigengeruch dürfte aber auch sein Gutes haben. Er ist quasi unsere olfaktorische Visitenkarte: Zwei Menschen passen genetisch umso besser zusammen, je unterschiedlicher ihr natürlicher Eigengeruch ist.Wie ist das mit den Frauen?

87 Prozent alle Frauen verwenden täglich ein Deo. 17 Prozent sogar zweimal täglich, weil statistisch jede zweite Frau meint, der Geruch ihrer Umgebung sei ihr wichtig.

Und die Männer?

Zwei Drittel verwenden es, aber nur 32 Prozent empfinden duftende Menschen als bessere Zeitgenossen.

Im Kampf gegen den Gestank

Es gibt zwei Waffen: Antitranspirante, die den Schweißdrüsenausgang verengen. Und Deodorantien, die auf eine Reduktion der Keime setzen.


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige