Was fährt denn da?  

Je teurer das Rad, desto schneller ist es weg

Mobilitätskolumne

Stadtleben | aus FALTER 21/11 vom 25.05.2011

Bericht: Wolfgang Zwander

Wenn man selbst betroffen ist, denkt jeder ungefähr das Gleiche: "Wo ist mein Fahrrad? Ich habe es doch ganz sicher hier abgestellt. Oder doch nicht? Hm, …, das kann doch nicht sein. VERDAMMT!“ Ein Fahrrad zu stehlen, das gehört sich nicht. Das ist ein kleiner Angriff auf den großstädtischen Frieden. Wer tut so etwas? Gemein. Allein 2010 wurden in Wien laut Polizei 6502 Räder als gestohlen gemeldet. Das ist zwar eine ganze Menge, aber im Vergleich zum Jahr 2009 haben wir es trotzdem mit einer signifikanten Verbesserung zu tun, denn da waren es noch 8387 Stück. Wie es zu dieser Veränderung gekommen ist?

Eine plausible Erklärung für den Rückgang der Diebstähle könnte die zunehmende Popularität von Fahrradcodierungen sein, die von der Exekutive gratis durchgeführt werden. Diebe schreckt angeblich allein der Anblick des Codes ab. Außerdem, so hört man, sollen entwendete, aber registrierte Fahrräder gar nicht so selten über allerlei Umwege zu ihren


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