Kriminalität und Wirtschaftskrise: Die tiefe Misere im EU-Land Rumänien

Politik | aus FALTER 22/11 vom 01.06.2011

Seit Rumänien 2007 der EU beigetreten ist, wird Österreich laut Boulevardmedien von rumänischen Diebesbanden regelrecht geplündert. Im Sommer 2009 gründete die damalige Innenministerin Maria Fekter deswegen eine Soko Ost. Sie setzte die 200 Mann starke Sondereinheit auf sogenannte Ostbanden an. Die Bilanz nach 22-monatigem Einsatz: Bis Ende 2010 fanden mehr als 300 Schwerpunktaktionen statt, die zu insgesamt 495 Festnahmen wegen Verdachts auf Straftaten führten. Weitere 1379 Menschen wurden aus verwaltungspolizeilichen Gründen vorübergehend festgenommen.

Fakt ist, dass die Kriminalität in Österreich seit Jahren rückläufig ist. Der Kriminalitätsbericht des Innenministeriums für das erste Quartal 2011 spricht von einem Rückgang von 6,2 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2009. Auch die Zahl angezeigter Fälle befindet sich in Wien mit minus 2,9 Prozent im Sinken. Einen Zuwachs gibt es aber bei Wohnungs- und Hauseinbrüchen; die Statistik führen Rumänen und Georgier.


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