Fernsehen für Menschen, die nicht mehr fernsehen

Feuilleton | Reportage: Wolfgang Kralicek | aus FALTER 22/11 vom 01.06.2011

Donnerstagnacht live: In einer Bar in der Josefstadt sitzen die Schauspieler der Serie "Schlawiner“ gemeinsam vor der Glotze

Die Cocktailbar Grande in der Josefstädter Straße ist noch so neu, dass sie nicht einmal das allwissende "Wien, wie es isst“ schon kennt. Zumindest an den Donnerstagabenden ist das große Ecklokal im Hollywoodbarock aber seit Wochen stets bestens besucht: Da versammeln sich um halb zwölf in der Nacht Crew und Ensemble der ORF-Serie "Schlawiner“ zum public viewing der aktuellen Folge.

Auf dem Programm steht heute Abend die elfte und vorletzte Episode der auf sehr spezielle Weise sehr komischen Serie, die zum Teil im Grande gedreht wurde. Diesmal dreht sich alles um Tiere: Eine zentrale Rolle spielt ein im Schönbrunner Zoo ergaunerter Gutschein für eine Reise zu den Orang-Utans nach Borneo; in einem anderen Handlungsstrang sorgt eine Maus für Hochspannung; auch die aktuelle Theorie des Kaffeehausphilosophen Engelbert geht in diese Richtung: Für das Aussterben


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