Was fährt denn da?

"Die sehen ja aus wie eine Wespe“

Mobilitätskolumne

Stadtleben | Bericht: Wolfgang Zwander | aus FALTER 22/11 vom 01.06.2011

Wenn es sich an heißen Sommernachmittagen auf den Magistralen staut, der Asphalt glüht und Autofahrern nur die Wahl zwischen Klimaanlagenkopfweh und schweißnasser Abgasluft bleibt, dann erleben sie ihren großen Auftritt: Mopeds, Roller, Scooter, oder wie immer man sie auch nennen mag.

Elegant und lässig düsen sie an den Stauschlangen vorbei, der kühlende Fahrtwind zaubert ein überlegenes Lächeln ins Gesicht der Lenker. Die Autofahrer würden lügen, behaupteten sie, dass sie in solchen Momenten gegenüber den Fahrern der knatternden Brummer nicht einen Hauch von Neid verspürten. Sommerzeit ist Rollerzeit - und die Königin der zweirädrigen Gefährte ist ganz klar die Vespa, die vielen überhaupt als Synonym für Roller gilt und heuer ihren 65-jährigen Geburtstag feiert.

Begonnen hat die Erfolgsgeschichte ein Jahr nach dem Zweiten Weltkrieg, als Firmeninhaber Enrico Piaggio ein günstiges Verkehrsmittel herstellen lassen wollte, das den großen Motorisierungsbedarf der italienischen


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige