Quiche me, Kate

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 22/11 vom 01.06.2011

Kulinarische Amerikanisierung! Allerdings sehr angenehm und sympathisch

Wenn früher in Comics oder Zeichentrickfilmen Kuchen vorkamen, sahen die immer so komisch aus. So Näpfe, wellenförmig überbacken. In Österreich, der Mehlspeisenweltmacht, gab es nichts, was dem irgendwie ähnlich sah, womit sich diese Figuren da bewarfen, große Rätsel der Kindheit wurden so geschaffen.

Das hat sich inzwischen geändert. Der Schnellgerichtgeschmack wurde mittlerweile nahezu völlig globalisiert, was Comics und Zeichentrickfilme vor 40 Jahren begannen, führten TV-Serien zu Ende, Burger eh längst, Bagel auch schon geraume Zeit, Burritos und Yuppie-Sandwiches zumindest ein bisschen, Cup-Cakes lautet jedenfalls grad der aktuelle Hype. Und seit zwei Wochen gibt es jetzt auch einen Geschäft, das sich auf "Pies“ spezialisiert hat, also genau diese überbackenen Blätterteignapfgebilde von früher, nur halt jetzt wirklich.

Bibiana Binstorfer und Caroline Aitken machten in der Spitalgasse - einer Gasse


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