Festwochen  Tipp

Furrers Musik und Marthalers Bilder

Lexikon | aus FALTER 23/11 vom 08.06.2011

Die Feuilletonisten überboten sich in der Diskussion und zumeist im Lob der Baseler Uraufführung vor einem Jahr. Beat Furrer reist in seinem "Wüstenbuch“ an die Grenzen der Existenz. Das Libretto von Händl Klaus verwendet Passagen aus Ingeborg Bachmanns "Todesarten“, Lucius Apuleius und Lukrez in Latein oder einen über 3000 Jahre alten ägytischen Papyrus. Christoph Marthaler übersetzt die Musik kongenial, in dem er ihr Raum gibt. Eine Theatermusik? - Eher eine Installation. Reduktion bis ins Äußerste. Spielort Wüste? - Eher unser Inneres. Oder die Zivilisation, Außenseiter, Vereinsamung. Die Wüste als Ort des Fremden, des Nichts. Aber auch des Schönen. Ein Gesamtkunstwerk. HR

Museumsquartier, Halle E, Do 19.30


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