Kolumne  

Israel und Palästina: ein ewiger Konflikt vor der Zeitenwende

Außenpolitik


Raimund Löw

Falter & Meinung | aus FALTER 23/11 vom 08.06.2011

Folgt auf den arabischen Frühling, in dem der Konflikt um Israel erfrischend wenig relevant war, der Tsunami der Palästinenser? Die Frage bewegt seit vergangenem Wochenende die ganze Welt. Zum zweiten Mal wogen palästinensische Demonstranten aus Syrien gegen Trennlinien, die Israel seit 1967 als Außengrenzen ansieht. Es gab Tote und Verletzte. Zur wachsenden Mobilisierung der Palästinenser aus den Flüchtlingslagern in den angrenzenden Staaten kommt ein diplomatischer Countdown: Mangels Friedensverhandlungen steuert die palästinensische Führung auf die einseitige Proklamation eines Palästinenserstaates in den nächsten Wochen zu.

Schon im September 2011 könnte es zur Abstimmung durch die Vollversammlung der Vereinten Nationen kommen. Über den Ausgang gibt es wenig Zweifel. Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas hofft auf die Unterstützung von 170 der 192 Uno-Mitgliedsstaaten. Schlagartig bekäme der israelisch-palästinensische Konflikt eine neue völkerrechtliche Dimension. Nur

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