Aufdecker gegen i-Düpferl-Reiter, das ist Brutalität

Politik | aus FALTER 23/11 vom 08.06.2011

Der Plagiatsforscher Stefan Weber kritisiert erneut eine Politiker-Dissertation: diesmal jene seines Auftraggebers Peter Pilz

Provinzposse: Florian Klenk

Vergangene Woche erhielt die Österreichische Agentur für wissenschaftliche Integrität (OeAWI) erneut Post von "Plagiatsjäger“ Stefan Weber. Die Agentur, ein von Unis gegründeter Verein, soll wissenschaftliches Fehlverhalten beurteilen. Sie hat dank Privatdozent Weber derzeit einiges zu tun.

Stefan Weber verfasste in der Sache des EU-Kommissars im Auftrag des grünen Aufdeckers Peter Pilz ein Gutachten, das dem ÖVP-Politiker nachweist, seine Dissertation seitenweise abgeschrieben zu haben, ohne die Quellen korrekt zu zitieren. Weber forderte die Aberkennung des Titels, Pilz ein ordentliches Prüfverfahren der Uni. Ein Gutachten der OeAWI wird für Herbst erwartet.

Jetzt hat Weber noch ein Gutachten an die OeAWI geschickt: und zwar überraschenderweise in der Sache seines eigenen Auftraggebers Peter Pilz. Weber hat Pilz’ Diss untersucht


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