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IT-Kolumne

Medien | Ingrid Brodnig | aus FALTER 23/11 vom 08.06.2011

Liebe Jungs und Mädels in Cupertino, die ihr so tolle Produkte wie iPhone, iPod oder iPad für die Menschheit erfindet. Wenn ihr so weitermacht, werde ich euch ein Wörterbuch ins Apple-Hauptquartier schicken. Dann könnt ihr nachlesen, dass es auch noch andere Buchstaben als das "i“ gibt und dass nicht jedes Wort unbedingt mit dieser Letter beginnen muss.

Nun bringt ihr also iOS 5, iMessage und iCloud auf den Markt - ein neues Handy-Betriebssystem, einen Nachrichtendienst und einen Onlinespeicherplatz. Mir tut das kleine "i“ langsam leid. Einst signalisierte es iNnovation und iNtelligenz. Heute muss es für alles herhalten. Das ist die iNflation eines unschuldigen Buchstaben! Es reicht, liebe Leute in Cupertino. Nicht jede noch so kleine Neuerung muss so getauft werden. Da fühle ich mich echt schon verappled. Ihr macht mir mein "i“ kaputt, ihr schadet eurer eigenen Marke, und ihr verschandelt die Groß- und Kleinschreibung. Man könnte sagen, es ist eine iDiotie.


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