Gratis zu sein, reicht nicht“

Medien | aus FALTER 23/11 vom 08.06.2011

Der US-Medienexperte Bill Mitchell über die Zukunft des Journalismus im Netz und die zaudernden österreichischen Journalisten

Gespräch: Ruth Eisenreich

Ist die Zeitung am Ende? Können Journalisten und Leser mit Twitter, Facebook und Co die Medienlandschaft revolutionieren? Wieso gibt es hierzulande so wenig Innovation im Pressewesen? Bill Mitchell ist Experte für neue Medien, er unterrichtet am Poynter-Institut in den USA und hielt kürzlich an der Wiener Fachhochschule für Journalismus einen Vortrag zu einer Frage, die Verlage heute beschäftigt: Wie kann man mit Journalismus in einer medialen Gratiskultur noch Geld verdienen?

Falter: Herr Mitchell, was sind die wichtigsten Trends im Bereich Onlinejournalismus und neue Medien?

Bill Mitchell: Es gibt etwas, was ich "next step journalism“ nenne - der nächste Schritt über citizen journalism hinaus. Der citizen journalism geht davon aus, dass jeder ein Journalist ist, der etwas veröffentlichen kann. Was nicht stimmt. Interessant sind


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