Forza Austria!

Feuilleton | aus FALTER 23/11 vom 08.06.2011

Auf einer braven Venedig-Biennale punktet Österreich mit dem eleganten Beitrag Markus Schinwalds

Reportage: Matthias Dusini

Das Land atmet spürbar auf, als in Mailand und Neapel die Kandidaten der Linken die Bürgermeisterwahlen gewinnen. Deren politische Gegner, allen voran Ministerpräsident Silvio Berlusconi, hatten davor gewarnt, Mailand würde sich in eine Kapitale der Zigeuner und Islamisten verwandeln, in eine "Islamopoli“ oder "Zingaropoli“. Doch der Berlusconismus, diese Mischung aus Telekratie und Rechtspopulismus, hatte das Nachsehen.

"Forza Italia!“, titelte das Magazin Espresso in bewusster Umkehrung eines von Berlusconi missbrauchten Fußballslogans. Und es geht weiter: In dieser Woche werden die Italiener in einem Referendum dazu befragt, ob sie das Wasser als öffentliches Gut erhalten möchten. Forza!

"Die Kunst ist nicht Cosa Nostra!“, ruft Vittorio Sgarbi, Kunsthistoriker und Hofnarr der High Society, der den Italien-Pavillon der Biennale in Venedig kuratiert hat.


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