Tipp Pop

"Now we are here, born to be queer!“

Lexikon | aus FALTER 24/11 vom 15.06.2011

Dieser Tage erscheint in Wien eine Hip-Hop-CD namens "Jenseits von Wut und Möse“. Da fragt man sich natürlich: Warum ist bloß vorher niemand auf diesen Titel gekommen? Dasselbe gilt für "Top of the Pop:sch“, das aufgeweckte Debüt des auf queere Lebensaspekte spezialisierten Wiener Quartetts Pop:sch. "Now we are here“ reimt sich hier naturgemäß auf "born to be queer“; die Musik zieht käsigen 80er-Jahre-Synthiepop der coolen Nullerjahre-Electroclash-Version allemal vor, und der Schmäh kommt bei allem politischen Anspruch nicht zu kurz (gilt auch andersrum). Sehr schön ist etwa die Körperhaar-Hymne "Shave“: "Darling, if you shave, shave, shave, you’re digging your own grave“. Im Rahmen der Regenbogenparaden-Abschlussparty im Wuk stellen Pop:sch ihr Album live vor. GS

Wuk, Sa 21.00


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