Neu im Kino

Frühpandliches Trauma: "Kung Fu Panda 2“

Lexikon | aus FALTER 24/11 vom 15.06.2011

Lustig war’s, als Po, der pummelige Faulpelz, vor drei Jahren zum "Dragon Warrior“ und Hüter des Tals des Friedens erkoren und von Meister Shifu in der Kunst der Martial Arts unterrichtet wurde. "Kung Fu Panda 2“ (Regie: Jennifer Yuh) setzt auf merklich dunklere Töne, und zwar nicht bloß des obligaten Grauschleiers wegen, der 3-D-Filme so viel an Attraktivität kostet, sondern auch thematisch. Denn abgesehen vom Kampf gegen Lord Shen, den bösen, rotäugigen Pfau, geht es in "KFP23D“ vor allem um die Überwindung eines frühpandlichen Traumas: darum, wie Po einst von seinen Eltern getrennt und von einem Gänserich in seiner Nudelsuppenküche aufgezogen wurde. Ein bissl weniger Tschinbumm hätt’s auch getan. In der streng nach Typ gecasteten Originalversion sprechen Jack Black, Angelina Jolie, Dustin Hoffman, Gary Oldman die Hauptrollen. MO

Ab Fr in den Kinos (OF im Haydn)


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