Was passiert, wenn die Permafrostböden auftauen

Politik | aus FALTER 24/11 vom 15.06.2011

Der US-Geograf Laurence C. Smith entwirft ein seriöses Bild einer Welt nach dem Klimawandel - und zeigt sich als Anti-Alarmist

Rezension: Petra Schneider

Hätte sie Spürsinn, wäre die verschwörungsverliebte "Klimawandel? Alles erlogen!“-Fraktion im Internet längst auf die Keimzelle des Treibhausgas-Komplotts gestoßen. Es war im Schweden des ausgehenden 19. Jahrhunderts, als ein übler Bursche und studierter Chemiker namens Svante Arrhenius Papier und Bleistift zur Hand nahm und so lange herumrechnete, bis sich die Erde bei einer Verdoppelung des atmosphärischen CO2 um fünf Grad Celsius erwärmen würde. Um keinen Verdacht zu erregen, tat der gute Mann aber so, als seien seine Berechnungen irrelevant, da die menschliche Zivilisation frühestens in 3000 Jahren das dafür nötige Kohlendioxid in die Atmosphäre werde blasen können.

Wie der amerikanische Geowissenschaftler Laurence C. Smith in seinem Zukunftsentwurf "Die Welt im Jahr 2050“ eindrücklich schildert, bemühen wir uns


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