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Bücher, kurz besprochen

Politik | Barbara Tóth | aus FALTER 24/11 vom 15.06.2011

Sichelmonde und Augustin

Die von und für neue Österreicher gemachte Zeitschrift Biber bringt in ihrer Juni-Ausgabe zwei lesenswerte Geschichten zu Themen, für die sie sich in den letzten Jahren street credibility erschrieben hat.

Die Titelgeschichte beschreibt den gedankenlosen Umgang junger Kroaten, Türken und Serben mit nationalistischen, zum Teil faschistoiden Symbolen. Die drei Sichelmonde, das kroatische Hakenkreuz und das Serbische Kreuz mit den vier Cs finden sich in Wien auf zahlreichen Hauswänden, Schüler kritzeln es in ihre Hefte, junge Frauen tragen es als Schmuck um den Hals, junge Männer als Tattoos.

Die wenigsten sind sich ihrer wahren Bedeutung bewusst, hat Biber bei einer Straßenumfrage recherchiert. Die drei Sichelmonde sind das Symbol der nationalistischen türkischen Gruppierung Graue Wölfe. Das kroatische Hakenkreuz, bestehend aus einem U, das für "Ustascha“ steht, und einem Kreuz, das die Verbindung zur katholischen Kirche symbolisiert, ist das Zeichen der


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