Wien, wo es isst  

Donaukanal: Genuss an der Rinne ist machbar, Nachbar!

Kulinarischer Grätzel-Rundgang

Stadtleben | aus FALTER 24/11 vom 15.06.2011

Lokalaugenschein: Florian Holzer

Anfangs, also so vor sechs, sieben Jahren, sprach ja relativ viel dafür, dass der Donaukanal kulinarisch genauso erschlossen wird wie zuvor schon Bermudadreieck, Donauinsel oder Stadtbahnbögen: schräg und unkonventionell am Anfang, dann kommerzieller Mainstream und am Ende purer Schrott. Warum auch immer, aber hier scheint es anders abzulaufen. Und auch wenn die unnötigen Hütten immer noch in der Mehrzahl sind, so gibt’s da am Kanal echt eine Menge, was als Bereicherung gelten darf.

Schoko & Brot im Unterdeck

Summer Stage, die obskuren Geisterbars und das Freiluft-Flex lassen wir einmal, weil zu entfernt oder kulinarisch irrelevant. Also das Motto. Seit genau einem Jahr gibt’s das jetzt, das Gourmetrestaurant und die Bar im mittleren Deck sind gut besucht, die Gestaltung im Stilmix zwischen Hochseedampfer und venezianischem 50er-Jahre-Café räumte schon Preise ab. Das Sonnendeck und das Café locken natürlich den Schnösel, klar. Das Programm und


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