Eine Rose ist eine Rose ist eine Rose

Stadtleben | aus FALTER 24/11 vom 15.06.2011

Michaela und Günter Bartl züchten Rosen im großen Stil - und verarbeiten die Blüten

Gericht, Bericht & Fotos: Irena Rosc

Jetzt blühen überall die Rosen. Lockend liegt der Rosenduft in der Luft. Diesen Geruch als Trost für nebelverhangene Herbsttage einzufangen, ist gar nicht schwer. Wild- oder Duftrosenblütenblätter - selbstverständlich ungespritzt! - getrocknet und mit grünem Tee gemischt sind eine Möglichkeit. Eine andere ist Rosenessig. Diesen selber zu machen geht ganz einfach: Rosenblütenblätter von ungespritzten, stark duftenden Rosen von den Rosenköpfen abzupfen und das kleine, weiße Ansatzstückchen entfernen. 300 ml Essig bis zum Siedepunkt erhitzen und auskühlen lassen.

Eine Glasflasche mit breitem Hals mit Rosenblütenblättern füllen, mit dem gekühlten Essig übergießen und gut verschließen. An einem sonnigen Fenster drei Wochen ziehen lassen, und fertig ist der feine Rosenblütenessig für Salate, Marinaden oder auch wohltuende Essigpatscherln. Die luxuriöseste

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