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Steiermark kurz

Steiermark | aus FALTER 24/11 vom 15.06.2011

Laxe Grazer Behörden Die Volksanwaltschaft kritisiert in zwei Fällen scharf, dass die Grazer Behörden Beschwerden wegen Verletzung des Verbots der ethnischen Diskriminierung zu lax gehandhabt hätten (siehe auch Kommentar). Beide Male wurden Männer in dieselbe Grazer Disco nicht eingelassen. Bei Herrn D., einem österreichischen Staatsbürger türkischer Herkunft, wurde dies erst mit der Begründung verweigert, ein Einlass in Turnschuhen sei nicht erlaubt. Als D. die Schuhe tauschen wollte, hieß es, er stehe auf einer Hausverbotsliste. Diese wurde aber nicht vorgezeigt. Der Polizeibeamte, bei dem D. eine Anzeige einbringen wollte, versuchte ihn gar davon abzuhalten: Habe er doch in dem Lokal schon "mehrfach offensichtliche Ausländer (Aussehen)“ angetroffen. "Vom Magistrat Graz wurde das Verfahren eingestellt, ohne weitere Erhebungen durchzuführen“, so Volksanwalt Peter Kostelka. Die Beamten beriefen sich auf Entscheidungen der Unabhängigen Verwaltungssenate, die die Volksanwaltschaft


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