Nur das Gelbe vom Ei?

Steiermark | aus FALTER 24/11 vom 15.06.2011

Einmal Hardlinerin sein: Wie ernährt man sich in Graz ausnahmslos biologisch und regional?

Selbstversuch: Maria Motter

Wer hat Angst vor der wilden Gurke? Oder vor spanischen Tomaten? Beide haben sich als unschuldig erwiesen. Aber aus gegebenem Anlass schaut man sich Etiketten genauer an. Und fasst einen Entschluss. Das Ziel lautet: Möglichst bequem zu Fuß in Graz bio und regional einzukaufen. Und zwar unter verschärften Bedingungen: Der Griff ins Supermarktregal gilt nicht, auch wenn das Sortiment dort von Toni’s Bio Freilandeiern bis zum Bio-Pudding oder der Biotopfencreme aus dem Ennstaler Land reicht.

Was konsequent regional biologisch essen bedeutet, spürt man am ersten Testmorgen. Kaffee? Gilt nicht, gibt’s nicht. Selbst gezogene Minze vom Balkon, übergossen mit kochendem Wasser, ist auch ein Muntermacher. Beim Schwindeln im Tribeka trinkt man den Cappuccino mit Mantscha Müch. Drei Bauern erzeugen die Biomilch seit vierzehn Jahren am idyllischen Stadtrand in der Mantscha und


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