Gemüse ist bei EHEC zu Unrecht verunglimpft worden

Steiermark | aus FALTER 24/11 vom 15.06.2011

Warum der Kauf von Salat aus Spanien unter bestimmten Umständen ökologisch sinnvoller sein kann als der von heimischem und warum es wichtiger als alles andere wäre, den Konsum von Fleisch, Eiern und Milchprodukten drastisch einzuschränken, erklärt Martin Schlatzer, Experte für Ernährung und deren ökologische Auswirkungen. Er ist Mitarbeiter am Institut für Meteorologie an der Boku unter der Leitung von Helga Kromp-Kolb sowie am Institut für Ethik und Wissenschaft im Dialog an der Uni Wien.

Falter: Nach den jüngsten Diskussionen fragen sich viele Konsumenten, was nun eigentlich wichtiger ist: bio oder regional? Sollen sie im Zweifelsfall zu spanischen Bio- oder heimischen konventionellen Tomaten greifen?

Martin Schlatzer: Pauschal lässt sich das nicht beantworten, optimal wäre natürlich bio, regional und saisonal. Der pflanzliche Bioanbau produziert eindeutig viel weniger Treibhausgase, daher könnte man italienische Biotomaten angesichts eines noch nicht so langen Transportwegs


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