"Gott ist nicht mono“

Steiermark | aus FALTER 24/11 vom 15.06.2011

Philipp Harnoncourt ist nun Kunstmäzen. Ein Gespräch über Demoteilnahmen, Kunst und Kirche

Interview: Tiz Schaffer, Ulrich Tragatschnig

Philipp Harnoncourt ist der jüngere Bruder des Dirigenten Nikolaus Harnoncourt und ein Nachfahre des Erzherzog Johann. Der wird ja im Steirerland noch immer als Wohltäter geschätzt, Harnoncourt tritt nun in seine Fußstapfen.

Der Theologe, Priester und Universitätsprofessor war schon voriges Jahr an Johannes Rauchenberger, Leiter des Kulturzentrum bei den Minoriten, herangetreten, um ihm ein eigenwilliges Projekt vorzuschlagen. Er würde gerne anlässlich seines 80. Geburtstags Kunst- und Literaturpreise wie auch Kompositionsaufträge stiften, die sich an der Heiligen Dreifaltigkeit, der Trinität, abarbeiten. "Ein Ladenhüter“, meinte Rauchenberger anfänglich, aber Harnoncourt konnte sich mit "Schrägheit und Beharrlichkeit“ durchsetzen.

Die Ausstellung "1+1+1=1“ läuft bereits und ist sehenswert (siehe Falter:Woche S. 58). Und an drei Tagen


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