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Bachmann-Preis 2011: neuer Termin, neue Namen

Extra | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 24/11 vom 15.06.2011

Zum ersten Mal in seiner 35-jährigen Geschichte findet der Ingeborg-Bachmann-Preis 2011 erst im Juli statt. Die Gründe sind außerliterarischer Natur. Die Organisatoren wollten Fronleichnam (23. Juni) nicht in die Quere kommen, eine Woche darauf wiederum nimmt der Ironman-Wettbewerb Klagenfurt in Beschlag. Von 6. bis 10. Juli gehören die Stadt und der Wörthersee dafür ganz dem lustigen Literaturvolk. 14 Autoren stellen sich der leicht veränderten Jury - Karin Fleischanderl wurde durch Daniela Strigl ersetzt, die ein Comeback gibt.

Aus Österreich sind die gebürtige Russin Julya Rabinowich ("Herznovelle“), die Kärntner Slowenin Maja Haderlap sowie der in Klagenfurt geborene Wiener Daniel Wisser, auch Musiker im Ersten Wiener Heimorgelorchester, mit von der Partie. Bekannte Namen sind heuer Mangelware. Von kaum einem der zehn deutschen Kandidaten - Antonia Baum, Nina Bußmann, Gunther Geltinger, Thomas Klupp, Steffen Popp, Anna Maria Praßler, Leif Randt, Linus Reichlin, Anne Richter, Maximilian Steinbeis - hat man vorher gehört, Reichlin mag insofern als Favorit gelten. Die Schweiz wird von Michel Božikovi´c vertreten. Erfreulich ist, dass viele junge Autoren an den Start gehen. Die traditionelle Eröffnungsrede hält heuer Urs Widmer.

Klagenfurt, ORF-Theater, 6. bis 10.7.


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