Kärnten

Musik, Gesang und eine Portion Größenwahn

Gerhard Stöger | Extra | aus FALTER 24/11 vom 15.06.2011

"Ecce Homo“: eine Oper mit Naked Lunch

Zeitgenössischer Pop ist nicht eben die erste Assoziation zum Stichwort Kärnten. Mit einer Ausnahme: Naked Lunch. Die 1991 gegründete Band um Oliver Welter (Gesang, Gitarre) ist einst zwar auch ausgezogen, um die Welt zu erobern und das schöne, aber schwierige Kärnten hinter sich zu lassen. Letztlich kehrten Naked Lunch jedoch mit blutigen Nasen nach Klagenfurt zurück - und übersetzten ihre Desillusioniertheit in die großartigen Alben "Songs for the Exhausted“ und "This Atom Heart of Ours“.

Nach den beiden Soundtrackarbeiten "Universalove“ und, aktuell, "Amerika“ soll 2012 endlich das nächste reguläre Naked-Lunch-Album erscheinen. Davor wagt sich die Band noch an ein Opern- respektive Musiktheaterprojekt für die Neue Bühne Villach. "Ecce Homo - Sieh da der Mensch“ werden sie wie schon "Amerika“ in Kooperation mit dem Autor Bernd Liepold-Mosser verwirklichen; der Stoff korrespondiert mit der Kärntner Landesausstellung "Glaubwürdig

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