Vorarlberg

Schwarzenberg, das Alpendorf Franz Schuberts


Armin Thurnher
Extra | aus FALTER 24/11 vom 15.06.2011

Wo Familiäres nicht beengt und nervt, sondern das Herz weitet

Wenn der Musikfreund das Programm der Schubertiade erblickt, wünscht er sich, im Juni und im August nirgendwo anders sein zu müssen als im schönen Schwarzenberg. Das internationale Publikum wird in erster Linie durch die feinen Solistinnen und Solisten hierhergelockt, und nicht durch die Schönheit der Natur oder die Qualität der Gasthäuser. Wenn allerdings alles zusammentrifft und man noch mit verehrten Musikerinnen und Musikern quasi am Wirtshaustisch sitzt, dann verleiht auch ein solcher Rahmen der Veranstaltung etwas Einzigartiges.

Die geraniengeschmückten Bregenzerwälder Bauernbarockhäuser, die Kühe in den Wiesen, der helle Angelika-Kaufmann-Saal im modernen Wälderstil, die Berge und Wälder rundum, ja selbst der hervorragende Wälderkäse, den Besucher aus dem gutsortierten Dorfshop gern mit nach Hause nehmen - all das wären Verlockungen genug für eine erstklassige Sommerfrische.

Aber Schwarzenberg, das sind auch

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