Der 4. Platz ist gar nicht schlecht

Lexikon | Sebastian Fasthuber | aus FALTER 25/11 vom 22.06.2011

Peter Cornelius, die gute Seele des Austropop, spielt am Donauinselfest

Das Donauinselfest 2011 steht im Zeichen des Sparstiftes. Die FM4-Bühne wird zwar in gewohnter Manier errichtet und auch von einigen hörenswerten Acts wie Kreisky, Attwenger, Roots Manuva oder Sex Jams bespielt. Dafür fusionieren die beiden Großbühnen von Ö3 und Radio Wien erstmalig zu einem wilden Charts- und Oldiesgemisch. Geboten wird darauf gewohnte Kost: Kraut(schädl), Rüben (Söhne Mannheims, Umberto Tozzi) und das eine oder andere Filetstück wie die niederländischen Popquerköpfe Nits, für die gilt: alt, aber gut. In diese Kategorie fällt auch Peter Cornelius, der am Samstagabend unmittelbar nach den Amsterdamern konzertieren wird.

Cornelius, der heuer 60 wurde und sein 35-Jahre-Bühnenjubiläum feiert, muss man sich als den leise lachenden Vierten im Verbund der heimischen Liedermacher vorstellen. Er war in den 80ern extrem populär, ließ sich aber nie zum Nationaleigentum machen wie ein Ambros, Fendrich


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