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Als das Flanieren noch geholfen hat: Rom-Roman

Lexikon | aus FALTER 25/11 vom 22.06.2011

Eine träumerische Entfremdung“, damit beginnt der Roman "Città morta“ von Jürgen Lagger (Jg. 1967). Der Ich-Erzähler steigt am Bahnhof Roma Termini aus dem Zug und wird vom Gewusel der Menschen und Bilder, die er und mit ihm wohl auch der Leser von der oft besungenen, gefilmten und beschriebenen Stadt im Kopf haben, gründlich in Beschlag genommen. Lagger, der aus Kärnten stammt, Architektur studiert hat, sich seit 2001 ganz der Literatur widmet und im Tagesgeschäft den Wiener Kleinverlag Luftschacht leitet, wagt es, Rom noch einmal einen Roman zu widmen. "Eine feinkristallene Prosa“, hat Josef Winkler seine Schreibe einmal gelobt. Und lyrisch ist sie obendrein. Der Autor stellt "Città morta“ diese Woche bei einer Lesung vor. SF

Alte Schmiede, Di 19.00


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