Neu im Kino

Komödie des Abschieds: "Fünf Tage ohne Nora“

Lexikon | aus FALTER 25/11 vom 22.06.2011

Nora hat es schon öfter versucht, beim 15. Mal ist es ihr jetzt geglückt. José, der sich vor 20 Jahren von ihr hat scheiden lassen, aber nur auf die andere Straßenseite übersiedelt ist, findet die Tote in ihrem Bett. Damit beginnt "Fünf Tage ohne Nora“, das Spielfilmdebüt von Mariana Chenillo. Die teure Verblichene hat, wie es ihre Art war, alles perfekt vorbereitet: Ihr Exmann, der Atheist, muss Totenwache halten, ihre katholische Haushälterin legt sich mit dem strengen Rabbiner an, und ihre Enkelkinder funktionieren das Sterbezimmer kurzerhand zum Spielplatz um. "Mit Humor kann man schmerzvolle Ereignisse mit derselben Intensität und Tiefe erzählen wie in einer tragischen Geschichte“, ist die Regisseurin überzeugt. "Er ist wie ein transparenter Schleier, durch den man noch sehen kann, was darunter liegt.“ Empfehlung! MO

Ab Fr im Filmcasino (OmU)


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